London in 8 Tagen: Mein persönlicher Reisebericht mit Erfahrungen und Tipps
Acht Tage London. Ein Tube-Streik, volle Märkte, ein paar Umwege und ganz viele Lieblingsmomente.
Ich war schon ein paar Mal in London und wollte unbedingt wieder hin. Vor allem die Harry Potter Studios standen diesmal ganz oben auf meiner Liste.
In diesem London Reisebericht nehme ich dich mit durch meine Route, meine Erfahrungen und die Orte, die sich wirklich gelohnt haben.
Wenn du London entspannt entdecken und nebenbei schöne Fotospots finden willst, bist du hier richtig. Los geht’s!
Tag 1: Ankunft und Westminster
Wir hatten den AUA-Flug um 9:55 Uhr gebucht. Wir sind pünktlich in London-Heathrow gelandet.
In Heathrow sind wir so lange bis zur Gepäckausgabe gegangen, dass wir gar nicht mehr lange auf die Koffer warten mussten.
Wir sind mit der Elizabeth Line bis Paddington gefahren. In dem Zug war nicht so viel los und es war genug Platz für das Gepäck.
Dann ging es mit der Tube weiter bis Lambeth North zu unserem Hotel. Die Fahrt hat länger gedauert als gedacht, weil wir uns erst zurecht finden mussten. Wir sind gleich mal falsch gegangen, also wieder zurück. In der Tube war mehr los als in der Elizabeth Line. Es ist aber gegangen mit den Koffern.
Unser Hotel: Marlin Waterloo
Wir haben uns für das Marlin Waterloo entschieden. Das Hotel liegt nahe dem Bahnhof Waterloo. Das London Eye und Westminster erreichst du zu Fuß in etwa 10 bis 15 Minuten.
Das Hotel war sehr schön. Wir hatten ein Premium Zimmer mit Cityview. Die Aussicht vom Zimmer im 9. Stock war wirklich super.

Wir haben das Frühstück in der Hotelbar dazugebucht. Es gab Toast und Gebäck, Schinken, Salami und Käse, Gemüse und Obst, Müsli und Cornflakes, Säfte, Kaffee und Tee. Ein großer Pluspunkt ist, dass es die ganze Woche über schon ab 7 Uhr Frühstück gibt. Das ist sehr praktisch, wenn du schon früh unterwegs sein möchtest.
Wenn du nicht im Hotel frühstücken möchtest, findest du zum Beispiel gleich neben dem Marlin Waterloo einen Pret a Manger oder in wenigen Gehminuten auch andere Lokale zum Frühstücken.
Wir haben noch kurz in der Lobby gewartet, da wir ab etwa 14:30 Uhr das Zimmer ohne Aufpreis beziehen konnten. Darauf wurden wir an der Rezeption freundlicherweise hingewiesen.
Wenn du das Hotelzimmer gerne früher hättest, ist das ansonsten nach Verfügbarkeit gegen Aufpreis möglich.
Nach kurzem Frischmachen haben wir uns ins London-Abenteuer gestürzt.

Westminster: Big Ben und Parliament Square
Als erstes ging es zur Westminster Bridge. Auf Big Ben steh ich irgendwie. Ich glaube, ich habe nur von der Tower Bridge noch mehr Fotos gemacht.
Freitagsnachmittag war in Westminster richtig viel los. Einen Tipp für Fotografinnen: Am Nachmittag hast du von der Brücke Richtung Big Ben Gegenlicht. Wer das vermeiden möchte, kommt besser in der Früh. War gleich mal vorgemerkt für den nächsten Tag.
Am Parliament Square stehen mehrere rote Telefonzellen. Die erste bekommst du sehr schön mit Big Ben ins Bild. Vor der Telefonzelle gab es allerdings eine Warteschlange für Fotos. Mehr Fototipps für Westminster gibt es demnächst in einem eigenen Blogartikel.

Hoch hinaus: Das London Eye
Um 17:30 Uhr hatte ich Tickets fürs London Eye gebucht. Die Fast-Track-Tickets haben sich gelohnt. Die Warteschlange war lang, und wir sind einfach daran vorbeigegangen.
Die Kabinen sind angenehm groß und werden mit einer überschaubaren Personenzahl befüllt. Du kannst sitzen, stehen oder herumgehen. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten und der Ausblick über London ist traumhaft.
Mehr zum London Eye, zu Tickets und Fototipps erfährst du demnächst in einem eigenen Blogartikel.
Erster Abend in London
Danach waren wir bei Honest Burgers South Bank essen. Das Lokal war gut besucht. Wir hatten einen Pesto Chicken Burger und einen Barbecue Chicken Burger, Onion Rings und Ice tea. Das Essen war sehr gut. Mit Salz auf den Pommes waren sie sehr großzügig. Unterhalten war wegen der Musik eher schwierig.


Mein Fazit für Tag 1
✨ Das hat sich gelohnt:
– London Eye mit Fast Track
– Spaziergang rund um Westminster
📸 Fototipp:
Fotografiere Big Ben am besten früh morgens vom Southbank aus. Am Nachmittag hast du starkes Gegenlicht und deutlich mehr Menschen im Bild.
Tag 2: Notting Hill, Little Venice und Camden
Westminster, die Zweite
Als erstes ging es nach dem Frühstück nochmal zum Westminster Bridge Arch. Das hat sich in der Früh wirklich ausgezahlt.

Portobello Road Market
Am Samstag sind wir als erstes zum Portobello Road Market nach Notting Hill gefahren. Der Markt zieht sich über mehr als zwei Kilometer und ist in verschiedene Abschnitte unterteilt: Antiquitäten im Süden, dann Lebensmittel und Blumen, weiter oben Vintage und Mode und ganz im Norden ein klassischer Flohmarkt.
Wir waren vor 10 Uhr dort und es war noch nicht so viel los. Das hat sich schnell geändert. Der Markt ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt und das merkt man.

Für Film-Fans: Ganz viel Liebe
Wer Notting Hill mag, weiß, was als nächstes kommt. Der Notting Hill Bookshop und die blaue Tür standen natürlich auf meiner Liste.
Der Bookshop ist direkt auf der Portobello Road. Heute werden dort aber Souvenirs verkauft.
Die Blaue Tür findest du in der Westbourne Park Road 280, nur wenige Meter vom Markt entfernt. Auch vor dieser Tür musst du dich für ein Foto anstellen. Beachte bitte, dass hier Menschen wohnen.
Wir haben außerdem noch einen Abstecher zu St. Luke’s Mews gemacht. Die kopfsteingepflasterte Gasse ist die Kulisse für Marks stille Liebeserklärung an Juliet, einer der bekanntesten Szenen aus Tatsächlich Liebe. Ganz alleine waren wir nicht, aber ruhiger als die Hauptstraße war es allemal.
Mehr über Notting Hill erzähle ich demnächst in einem eigenen Blogartikel.

Spaziergang von Little Venice bis zum Regent’s Park
Von Notting Hill aus sind wir nach Little Venice gefahren. Das Kanalviertel mit den bunten Hausbooten klingt romantisch und sieht auf Fotos auch so aus. Ich muss aber ehrlich sagen: Es hat mich weniger mitgerissen als gedacht.

Nicht immer kann man direkt am Kanal entlanggehen, da ein Teil als Privatweg abgesperrt ist. Wir sind ein Stück entlang dem Regent’s Canal spaziert, bis auf der anderen Seite Villen aufgetaucht sind. Dort sind wir bei der nächsten Brücke in den Regent’s Park abgebogen.
Nach einer kleinen Pause im Regent’s Park sind wir zu Fuß zum Primrose Hill weitergegangen.
Primrose Hill: Der Hügel mit dem besten Blick
Der kleine Hügel ist einer der schönsten Aussichtspunkte Londons. Zum Viewpoint am Primrose Hill waren es nur ein paar Minuten zu Fuß. Es geht ein bisschen bergauf, aber nicht zu steil. Belohnt wurden wir mit einem großartigen Blick auf London.
Rundherum sind Menschen im Gras gesessen und haben die Sonne genossen.

Camden Market: Laut und bunt
Weiter ging es zum Camden Market. Wer noch nie dort war: Camden ist das komplette Gegenteil von Notting Hill. Laut, wild, voller Street Art, alternativer Mode und Street Food aus aller Welt.
2012 war ich schon einmal dort und damals begeistert. Die Märkte sind noch größer, als ich sie in Erinnerung hatte.
Am Samstagnachmittag war der Andrang enorm. Durchkommen war kaum möglich.

Bei Hans & Gretel haben wir uns Eis in einer Bubble-Waffel gekauft. War sehr gut.
Abend an der Tower Bridge
Den Abend haben wir an der Tower Bridge ausklingen lassen. Das Titelbild habe ich an diesem Abend gemacht.
Mehr zu den besten Fotostandorten rund um die Tower Bridge gibt es demnächst in einem eigenen Blogartikel.
Mein Fazit für Tag 2
✨ Das hat sich gelohnt:
– Früher Besuch am Portobello Road Market
– Aussicht vom Primrose Hill
📸 Fototipp:
Komm früh am Morgen nach Notting Hill, dann hast du die bunten Häuser und Gassen noch fast für dich. Für ruhigere Motive lohnt sich ein Abstecher in die Seitenstraßen abseits der Portobello Road.
Tag 3: Blumen, Wolkenkratzer und Winkelgasse
Columbia Road Flower Market: Farbenfroh
Am Sonntag waren wir am Columbia Road Flower Market, Londons berühmteste Blumenstraße. Jeden Sonntag verwandelt sich die Straße zwischen Hackney Road (im Norden) und Ravenscroft Park (im Süden) von 8 bis 14 Uhr in ein Blütenmeer aus Tulpen, Narzissen, Pfingstrosen, Topfpflanzen und singenden Verkäufern.

Canary Wharf: Hochhäuser, Farbe und ein versteckter Garten
Danach sind wir nach Canary Wharf gefahren. Das Viertel ist Londons modernes Finanzzentrum. Überall Wolkenkratzer.
Gleich über dem Gebäude, in dem du aus der Tube kommst, befindet sich der Crossrail Place Roof Garden. Er ist Londons größter überdachter Dachgarten mit exotischen Pflanzen aus aller Welt. Es war dort sehr ruhig, kaum Leute.

Weiter ging es über die Adams Plaza Bridge, einen bunten Fußgängersteg mit auffälligem Disco-Muster des Künstlerkollektivs Camille Walala. Farbenfroh, verspielt und ein tolles Fotomotiv.
Mehr über Canary Wharf als Fotospot gibt es demnächst in einem eigenen Blogartikel.
Covent Garden: Bunter Trubel
Danach ging es nach Covent Garden. Von 2012 hatte ich Covent Garden als lebendiges Viertel mit kleinen, süßen Geschäften und Straßenkünstlern in Erinnerung.
Heute sind dort Chanel, Dolce & Gabbana und Co. Es schaut nicht nur teuer aus, es ist auch teuer.
Am Sonntag war es entsprechend voll. Die Straßenkünstler sind noch da, außerdem ein paar Stände mit Kunsthandwerk.
Wir haben bei Prima Sapori d’Italia einen Tisch ergattert. Eine kleine, sehr nette Pizzeria, die wirklich Italienern gehören dürfte. Wir hatten beide eine Pizza Bufalina.
Und wer ein bisschen abbiegt, findet noch Ecken, die so wirken wie früher.
Goodwin’s Court zum Beispiel. Eine schmale Gasse mit Kopfsteinpflaster, schmiedeeisernen Laternen und Fassaden aus dem 17. Jahrhundert. Viele vergleichen sie mit der Winkelgasse aus Harry Potter. Hierher verirren sich nur wenige. Die Gasse ist auch gar nicht so leicht zu finden. Ich bin trotz Google Maps gleich mal vorbei marschiert.
Gleich in der Nähe ist Neal’s Yard, ein kleiner Innenhof mit knallbunten Fassaden, Naturkosmetik und veganen Cafés. Ebenfalls ein schönes Fotomotiv.

Mehr über Covent Garden gibt es demnächst in einem eigenen Blogartikel.
Goldenes Licht an der Themse
Nach einer kleinen Pause im Hotel sind wir am Abend über die Westminster Bridge gegangen. Wir haben Fotos vom London Eye gemacht.

Weiter ging es am Victoria Embankment entlang bis zur Hungerford Bridge, einer Fußgängerbrücke mit Stahlpfeilern. Von dort hast du auch einen tollen Blick auf Big Ben und die Houses of Parliament.
Dann ging es mit der Tube weiter zur London Bridge. Die Brücke selbst ist unspektakulär, aber der Blick von dort auf die Tower Bridge kurz vor Sonnenuntergang war sehr schön.
Nur haben wir uns den Blick anders vorgestellt. So ist das mit der Perspektive. Es war immer wieder überraschend, welche Gebäude wir von wo gesehen haben. Vom Southbank aus hast du einen tollen Blick auf die Skyline von London mit 20 Fenchurch Street („Walkie Talkie“), 122 Leadenhall Street („Cheesegrater“), The Scalpel und vielen anderen Gebäuden.
Wir haben uns gedacht, das Licht müsste von der London Bridge aus besser sein. Falsch gedacht! Also am Licht lag es nicht. Die Wolkenkratzer stehen viel zu nah an der London Bridge. Wenn du über die London Bridge gehst, siehst du dann am anderen Ufer nicht mehr viel von der Tower Bridge, weil ein Gebäude im Weg ist.
Wir sind dann wie am Vortag nochmal am Southbank entlang Richtung Tower Bridge gegangen. Sie hat sehr schön im Licht der untergehenden Sonne gestrahlt.
Mein Fazit für Tag 3
✨ Das hat sich gelohnt:
– Columbia Road Flower Market am Morgen
– Canary Wharf für moderne Architektur
– Abendlicht entlang der Themse
📸 Fototipp:
Für Skyline-Fotos geh lieber an die Southbank statt auf die London Bridge. Von dort hast du einen freien Blick auf die Gebäude, während sie von der London Bridge oft verdeckt sind.
Tag 4: Verzaubert
Zug-Abenteuer
Zeit, dass wir uns verzaubern lassen. Auf diesen Tag habe ich mich besonders gefreut. Es ging zur Warner Bros. Harry Potter Studio Tour nach Leavesden.
Die Anreise war leichter als gedacht, auch wenn wir in den falschen (also nicht falsch, aber langsameren) Zug gestiegen sind. Wir waren zeitig genug dran.
Wir hatten Tickets für 11:30 Uhr. Frühere habe ich gar nicht bekommen. Also rechtzeitig buchen. Es war richtig viel los und das, obwohl ich mich für einen Montag entschieden habe.
Auf nach Hogwarts
Du siehst die originalen Filmsets und Kostüme. Das ist schon alles ziemlich cool.
Wir haben uns den digitalen Guide dazugenommen, der etwa 5 GBP gekostet hat. Der hat sich wirklich ausgezahlt. Über diesen haben wir interessante Fakten, aber auch lustige Hintergrundgeschichten erfahren, die wir sonst nicht erfahren würden.

Die Website spricht von drei Stunden. Wir haben 4,5 gebraucht, inklusive kurzer Pause. Plane mehr Zeit ein, du wirst es nicht bereuen.
Mehr über die Studios, was dich erwartet und meine Tipps für deinen Besuch erfährst du demnächst in einem eigenen Blogartikel.
Zum Abschluss waren wir in der Nähe des Hotels bei Pizza Pilgrims essen. Mehr Energie hatten wir nicht mehr. Da war nur mehr ausschlafen für den nächsten Tag angesagt.

Mein Fazit für Tag 4
✨ Das hat sich gelohnt:
– Harry Potter Studio Tour (unbedingt vorab buchen)
– Digital Guide für zusätzliche Infos
📸 Fototipp:
Plane für die Studios mindestens 4 Stunden ein und nimm dir Zeit für Details.
Tag 5: Klassisches London
Guten Morgen, Feueralarm
Der Wecker hat um 6 Uhr geläutet, wir hatten ja viel vor. Kurz danach: Feueralarm.
Ich so: Was jetzt? Wir sind im 9. Stock. Draußen 3 Grad. Ich hab ein Nachthemd an.
Also rein in die Jeans, Hoodie an, Schuhe an. Kamera in den Rucksack und meine Tabletten. An den Reisepass hab ich nicht gedacht. Schal, Jacke. Fertig. Feueralarm aus.
Die Dame im Nebenzimmer hat gleichzeitig den Kopf bei der Tür rausgestreckt. Ein paar Zimmer weiter auch. Ein Mann ist noch nach unten gegangen. Der Rest hat beschlossen: Fehlalarm. Wir waren auf jeden Fall munter.
Tower of London: Festung an der Themse
Für 9:30 Uhr hatten wir Tickets für den Tower of London. Als wir angekommen sind, gab es schon eine lange Warteschlange, aber wir sind schnell voran gekommen.
Diese fast 1000 Jahre alte Festung am Themseufer hat einiges zu erzählen: die Kronjuwelen, den White Tower, Tower Green und natürlich die berühmten Raben.
Mehr über den Tower of London erfährst du demnächst in einem eigenen Blogartikel.

Von der Kirchenruine zum Rooftop
Anschließend haben wir bei Pret a Manger gleich nebenan kurz Pause gemacht, bevor es weiterging.
St. Dunstan in the East war unser nächster Stopp, und der hat mich wirklich überrascht. Die Ruinen einer im Zweiten Weltkrieg zerbombten Kirche, heute von Efeu überwuchert, sind eine versteckte grüne Oase inmitten der City. Sehr klein, sehr ruhig, sehr schön.

Weiter zum Leadenhall Market, einem überdachten viktorianischen Markt mit farbigen Glasdächern. Hier befinden sich heute Lokale und Geschäfte. Es war auch ein Drehort der Harry Potter-Filme.
The Garden at 120 war eine angenehme Überraschung. Auf diesem kostenlosen Rooftop-Garten haben Mitte April gerade die Glyzinien geblüht und die Wolkenkratzer der Skyline standen zum Greifen nah. Wir haben nur fünf bis zehn Minuten gewartet.

Beim Borough Market haben wir uns kurz durch die Stände treiben lassen und einen Schokofudge für später mitgenommen. Wenn du kannst, leg den Besuch gleich mit der Mittagspause zusammen.
Bei der Tate Modern wollte ich eigentlich nur auf die Viewing-Terrasse. Der Blick auf St. Paul’s und die Themse soll toll sein. Die Terrasse war leider wegen Wind geschlossen. Wir haben es nicht mehr geschafft, nochmal hinzukommen. Nächstes Mal.
Unser nächster Stopp war die Millennium Bridge. Die schwungvolle Fußgängerbrücke ist aus einer Szene von Harry Potter und der Halbblutprinz bekannt. Gleich am Anfang des Films greifen die Todesser London an und dabei wird die Millennium Bridge spektakulär zerstört.
St. Paul’s: Barock mitten in der Skyline
Von der Millennium Bridge siehst du sie schon: St. Paul’s Cathedral. Die barocke Kuppel dominiert die Skyline, auch wenn die Wolkenkratzer ringsum immer größer werden.

Mehr über St. Paul’s erfährst du demnächst in einem eigenen Blogartikel.
Den Tag haben wir auf der kostenlosen Dachterrasse von One New Change ausklingen lassen, direkt östlich der Kathedrale. Von dort hast du nochmal einen anderen Blick auf St. Paul’s, ganz nah und von oben.
Mehr über diesen Spaziergang durch die City of London erfährst du demnächst in einem eigenen Blogartikel.
Mein Fazit für Tag 5
✨ Das hat sich gelohnt:
– Tower of London früh am Morgen
– St. Dunstan in the East als ruhiger Fotospot
– Rooftop bei The Garden at 120
📸 Fototipp:
Kombiniere bekannte Sehenswürdigkeiten mit ruhigen Orten wie St. Dunstan in the East.
Tag 6: London macht, was es will
Der Plan und die Realität
Die Tube-Fahrer haben gestreikt. Zwischen Dienstag mittag und Freitag mittag war die Tube gar nicht oder nur eingeschränkt in Betrieb. Ich hatte den Tag deshalb schon so geplant, dass wir vom Hotel aus zu Fuß losgehen konnten.
St. James’s Park: Fast mit Pelikanen
Unser erstes Ziel war der St. James’s Park. Die berühmten Pelikane haben sich leider versteckt. Wir haben sie nur durch die Bäume auf der Insel gesehen. Dafür haben wir Enten, Gänse, Schwäne und Baby-Gänse gesehen. Und Eichhörnchen auf Nusssuche. In der Früh war der Park noch sehr ruhig, fast schon idyllisch.

Natürlich haben wir auch beim Buckingham Palace Station gemacht. Entlang der Mall lief da allerdings schon der Aufbau für den London Marathon am nächsten Sonntag.

Trafalgar Square: Auch im Aufbau
Am Trafalgar Square dasselbe Bild. Irgendeine Veranstaltung, irgendwelche Aufbauten. Wir haben beim Fotografieren versucht, die Aufbauten hinter den Brunnenfiguren zu verstecken. Hat so halbwegs geklappt.

Leicester Square: Abgesperrt wegen Filmpremiere
Weiter zum Leicester Square. Im kleinen Park gibt es Statuen von Paddington Bär, Mary Poppins, Bridget Jones und einigen mehr. Der Park war aber leider gesperrt. Ich dachte zuerst wieder an den Marathon. Dann sah ich eine Bühne. Und einen riesigen Schuh. An diesem Tag fand die Premiere von Der Teufel trägt Prada 2 statt. Auch nix.
Dafür waren wir im M&Ms-Store. Dort war überraschend wenig los.
Piccadilly Circus und Chinatown
Also weiter zum Piccadilly Circus. Dort sind wir im Hard Rock Café eingekehrt. Wir hatten beide ein Grilled chicken Sandwich. Das Essen war gut, aber besonders viel war es nicht. Vor allem bei den Pommes wurde gespart.
Danach sind wir eine Runde durch China Town gegangen.
Kensington Gardens: Der Tag rettet sich
Nach einer Pause im Hotel ging es dann in die Kensington Gardens. Strahlender Sonnenschein, warme Temperaturen, viele Menschen im Gras. Der Italian Garden war schön, der Diana Memorial Sunken Garden beim Kensington Palace wirklich beeindruckend gestaltet. Bis zum Albert Memorial sind wir noch gegangen und dort wieder in den Bus gestiegen.

Im Nachhinein liest sich der Tag wie eine Aneinanderreihung von Pech. War er aber nicht. Manchmal ist London einfach London
Mein Fazit für Tag 6
✨ Das hat sich gelohnt:
– St. James’s Park am Morgen
– Kensington Gardens am Nachmittag
📸 Fototipp:
Wenn ein Spot nicht funktioniert, geh einfach weiter. In London ergeben sich oft spontan neue Motive, manchmal sogar die besseren als geplant.
Tag 7: Ausflug nach Windsor
Mit dem Zug aus der Stadt
Die Tube-Fahrer streikten noch immer. Praktischerweise fährt der Zug nach Windsor direkt von Waterloo ab. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und war entspannt.
Windsor Castle
Für 10:30 Uhr hatte ich Tickets für Windsor Castle gekauft. Die königliche Residenz beeindruckt schon von außen. Drinnen haben wir die State Apartments, die St. George’s Chapel und Queen Mary’s Dolls House besichtigt.
Windsor: Fußgängerzone und schiefes Pub
Nach einer Kleinigkeit im Caffè Nero sind wir durch die Fußgängerzone gebummelt. Beim Crooked House, einem schiefen Pub, war natürlich ein Fotostopp fällig.
Dann ging es zum Long Walk. Der führt vom Castle auf einen Hügel, wir sind ein Stück gegangen bis wir einen schönen Blick auf das Schloss hatten.

Eton: Ruhig und verschlafen
Von Windsor aus sind wir zu Fuß nach Eton gegangen. Eton liegt direkt auf der anderen Themse-Seite. Die College-Stadt wirkt gegen Windsor wie ein verschlafenes Nest. Hier haben sich nicht mehr so viele Touristen hin verirrt. Wir sind die High Street bis zum College gegangen. Das kannst du allerdings nur von außen besichtigen, was nicht so spannend ist.
Nando’s zum Abschluss
Zurück in London waren wir bei Nando’s nahe der Waterloo Station essen. Irgendwo zwischen Fast Food und Restaurant. Du bestellst übers Handy, das Essen wird aber serviert. Wir hatten beide Grilled Chicken Burger. Interessant ist, dass du Saucen in verschiedenen Schärfegraden aussuchen kannst.
Mein Fazit für Tag 7
✨ Das hat sich gelohnt:
– Windsor Castle als Tagesausflug
– Spaziergang am Long Walk
📸 Fototipp:
Für Fotos vom Windsor Castle lohnt sich der Blick vom Long Walk. Dort hast du mehr Abstand, weniger Menschen und eine deutlich schönere Perspektive.
Tag 8: Letzter Tag
Noch ein bisschen mehr Zeit
Wir haben im Hotel aufgezahlt, um das Zimmer noch bis 15 Uhr nutzen zu können. Wir waren zwar nicht wirklich viel drin, aber so mussten wir die Rucksäcke nicht so voll packen und konnten vieles im Zimmer lassen. Bisschen teuer, aber gut investiert.
Nochmal St. Paul’s
Nach dem Frühstück ging es nochmals zu St. Paul’s. Das Licht war in der Früh besser, also wollte ich nochmal hin. Hinkommen war wieder etwas abenteuerlich, da die Tube noch immer nicht gefahren ist. Wir sind mit dem Bus gefahren. Der Nachteil: Es dauert länger. Der Vorteil: Du siehst mehr von der Stadt.

Nochmal Camden
Danach noch eine Runde durch Camden. Am Samstag war dort so viel los. An einem Freitagvormittag war etwas weniger los. Es hat sich aber auch schnell gefüllt. Wir sind durch die Märkte gebummelt, haben eine Kleinigkeit gegessen und auch noch was gekauft.

Heimweg mit Hindernissen
Um 13 Uhr haben wir uns Richtung Hotel aufgemacht. Laut Google Maps sollte die Northern Line wieder fahren. Der Bahnsteig war so voll, dass wir uns für den Bus entschieden haben. Hat etwas länger gedauert, aber es hat geklappt.
Wir waren nach 14 Uhr wieder im Hotel, haben fertig gepackt und ausgecheckt. Weil wir nicht sicher waren, ob die Tube am Nachmittag schon verlässlich fährt, hatten wir am Vortag ein Uber zum Flughafen gebucht.
Der Verkehr am Freitag Nachmittag war enorm. Wir haben fast 1,5 Stunden zum Flughafen gebraucht. Aber wir haben wenigstens unser Gepäck nicht schleppen müssen.
Um 19:55 Uhr sind wir mit etwas Verspätung von London abgeflogen, aber pünktlich in Wien gelandet.
Mein Fazit für Tag 8
✨ Das hat sich gelohnt:
– St. Paul’s am Morgen nochmal besuchen
– Camden unter der Woche
📸 Fototipp:
Besuche beliebte Orte wie Camden möglichst unter der Woche oder am Vormittag. So hast du mehr Platz und kannst Motive entspannter fotografieren.
Die Liste mit dem, was ich noch nicht gesehen habe, ist definitiv länger geworden. London überrascht mich einfach immer wieder.
Wenn du selbst eine Reise nach London planst, hoffe ich, dass dir mein Reisebericht ein bisschen Inspiration gibt. Und in den nächsten Wochen erscheinen noch eigene Artikel zu den einzelnen Highlights, mit allen Tipps, die in diesen Bericht nicht mehr gepasst haben.
Kamera an. Welten entdecken.
Hotel-Tipp in London
Marlin Waterloo in 111 Westminster Bridge Road, SE1 7HR
Restaurant-Tipps in London
- Honest Burgers South Bank in 9 Festival Terrace: Es gibt mehrere Filialen an unterschiedlichen Standorten in London.
- Prima Sapori d’Italia in Tavistock St
- Pizza Pilgrims in 82 Lower Marsh
- Nando’s in Unit 5 & 6, The Sidings, Waterloo Station: Es gibt mehrere Standorte in London.
für Snacks und Süßes:
- Hans & Gretel in Unit 91, Camden Lock Pl, Chalk Farm
- Pret a Manger: Es gibt fast an jeder Ecke eine Filiale.
- Caffè Nero: Es gibt mehrere Standorte in London und auch in Windsor.
Komm mit auf meine Reise nach London im April 2026!
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