Setagayapark im Frühling: Magnolien und Kirschblüten

Im Setagayapark im 19. Wiener Gemeindebezirk war ich schon einmal im Herbst. Dieses Jahr wollte ich den Park unbedingt zur Zeit der Magnolien- und Kirschblüte sehen. Der japanische Park ist im Frühling genauso zauberhaft wie im Herbst. Mehr über meinen Besuch dort und warum ich nicht mehr hinfahren würde, erzähle ich dir jetzt.

Frühling im Setagayapark

Der Setagayapark ist ein japanischer Park. Hier findest du viele Elemente der japanischen Gartengestaltung, wie einen Wasserlauf, der über einen kleinen Wasserfall in einen Teich mündet, eine Steinlaterne, eine Steinpagode und ein Teehaus. Leider ist das Teehaus geschlossen.

Besonders schön ist der Park zur Zeit der Magnolien- und Kirschblüte.

Brücke im Setagayapark
Da war gerade nicht so viel auf der Brücke los. Für Fotos musst du hier oft anstehen.

Was kannst du im Setagayapark fotografieren?

  • blühende Magnolien und Kirschbäume
  • die Brücke über den Teich
  • den Wasserfall
  • die Steinpagode
  • die Steinlaterne
  • das Teehaus
  • Blumen

Fotos von Blumen und Blüten kannst du mit einem schönen Bokeh gestalten. Du möchtest wissen, was ein Bokeh ist und wie man ein schönes Bokeh fotografiert? Dann lies hier weiter:

Japanische Kirschblüte
Japanische Kirschblüte

Welches Equipment ist empfehlenswert?

Ein Kit-Objektiv mit einer Brennweite von 20 bis 100 mm ist ausreichend. Für Aufnahmen der Blüten empfehle ich ein Makro-Objektiv.

Welches Equipment habe ich verwendet?

Ich habe mein Kit-Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 135 mm und mein Makro-Objektiv mit 105 mm Brennweite verwendet.

Für eine Langzeitbelichtung des Wasserfalls brauchst du ein Stativ und einen Graufilter. Dafür solltest du auf jeden Fall unter der Woche kommen, wenn nicht so viele Leute da sind.

Wann war ich im Setagayapark?

Ich war Mitte März 2024 an einem Mittwoch am frühen Nachmittag dort. Im Jahr 2024 war es schon im Februar sehr warm, deshalb hat die Blütezeit früher als in den Vorjahren begonnen.

Lohnt sich ein Besuch des Setagayaparks im Frühling?

Der Park ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Auch unter den Touristen ist der Park bekannt. Ruhe findest du hier eher weniger. Ich war unter der Woche am frühen Nachmittag dort und es war ziemlich voll. Es ist kaum möglich, Fotos ohne andere Menschen zu machen.

Die Magnolienbäume und die Kirschblüten sind wunderschön. Aber die findest du auch an anderen Orten in Wien, die nicht so überlaufen sind. Meiner Meinung nach wird der Park überschätzt. Der japanische Park ist sehr schön. Aber wenn du Selfies machen willst oder einfach nur schöne Fotos von den Blüten, dann such dir einen Ort, wo nicht so viel los ist. Für Selfies muss man sich hier an den beliebten Spots auch anstellen.

Ein weiterer Minuspunkt für mich ist, dass der Park mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen ist.

Für alle, die einen langen Spaziergang machen wollen, ist der Park auch nicht das Richtige. Den Park bist du, wenn du langsam gehst, in 10 Minuten abgegangen. Auch für einen Sitzplatz musst du dich anstellen.

Es ist schön, den Park einmal gesehen zu haben. Öfter muss es dann aber auch nicht sein. Das nächste Mal gehe ich lieber wieder in die Blumengärten Hirschstetten oder in den Donaupark.

Magnolie
Magnolienblüte

Adresse und Anreise zum Setagayapark

Hohe Warte 10 ,1190 Wien Parkplätze gibt es rund um den Park, sie sind aber schwer zu finden. Nicht vergessen: In Wien gilt von Montag bis Freitag die Kurzparkzone!

Öffentlich erreichbar mit den Linien 10A, 39A und 37 Haltestelle Barawitzkagasse

Öffnungszeiten

Der Park hat von März bis Oktober geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten findest du hier

Japanische Kirschblüte
Japanische Kirschblüte

Wissenswertes

  • Hunde sind im Park nicht erlaubt.
  • Es gibt einen barrierefreien Zugang.

Tipps zum Fotografieren im Frühling findest du in meinem Blogartikel Fotografieren im Frühling: Fotoideen und Tipps.

Wie es im Herbst ist, erfährst du in meinem Blogartikel Setagayapark im Herbst: Ruheoase in magischer Farbenvielfalt!

Fotospot in der näheren Umgebung

Wenn du eine weitere Anreise zum Setagayapark hast, zahlt sich auch gleich ein kleiner Spaziergang zur Zacherlfabrik aus, die sich nur 6 Gehminuten entfernt in der Nusswaldgasse 14 befindet.

Der spätere Fabrikant Johann Zacherl entdeckte in den 1840er Jahren in Tiflis das Insektizid Pyrethrum. 1870 verlegte er die Produktion nach Wien. 1892 und 1893 ließ sein Sohn die noch heute erhaltene Zacherlfabrik errichten. Die Sichtziegelfassade und die Dachkuppel sind kunstvoll mit keramischen Fliesen verziert. Als Vorbild diente die Schah-Moschee in Isfahan im damaligen Persien.

Heute befinden sich Ateliers für Künstler, ein Fotostudio und einer Restaurierwerkstatt in der ehemaligen Fabrik.

Das Gebäude wird im Buch Bezaubernde Ziegel von Viola Rosa Semper und Charlotte Schwarz erwähnt, das ich dir in meinem Blogartikel Die Schönheit von Wiens bezaubernden Ziegeln entdecken vorgestellt habe.

Für die Zacherl-Fabrik solltest du unbedingt ein Weitwinkel-Objektiv einpacken. Ich hatte meines leider nicht dabei.

Zacherl-Fabrik
Zacherl-Fabrik

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