Donaupark und Donauturm
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Donauturm und Donaupark in Wien: Familienausflug mit Aussicht und Fotospots

Der Donauturm und der Donaupark im 22. Wiener Gemeindebezirk sind eine ideale Kombination aus Architektur, Natur und Familienfreude. Sie gehören zu den schönsten Fotospots Wiens. Vom höchsten Turm Österreichs blickst du über die Donau, während unten im Park Rosen, Seen und Spazierwege auf dich warten. Ob Panorama, Makro oder Familienfoto, hier findest du für jedes Genre dein Motiv. Als Kind war ich schon öfter im Donaupark und auch jetzt komme ich etwa einmal im Jahr zum Fotografieren. Ich zeige dir die schönsten Fotospots und gebe dir Tipps für deinen Besuch. Los geht’s!

Wie sind der Donauturm und der Donaupark entstanden?

Wo heute Rosen blühen, war bis in die frühen 1960er-Jahre eine Schuttdeponie mit angeschlossener Militärschießstätte. Anlässlich der Wiener Internationale Gartenschau 1964, kurz WIG 64, ist aus der Deponie eine riesige Parklandschaft mit über 7 Millionen Pflanzen entstanden.

Am 12. Oktober 1962 wurde der Grundstein für den Donauturm gelegt, für den der Stuttgarter Fernsehturm das Vorbild war. Am 16. April 1964 wurde die WIG 64 und der Turm von Bundespräsident Adolf Schärf eröffnet.

Technisch war der Donauturm bei seiner Eröffnung eine echte Sensation. Er wurde als erster Hochbau Österreichs in gerüstfreier Gleitschalungstechnik errichtet. Die leicht geschwungene Form des Turmschafts sorgt dafür, dass die enormen Windkräfte optimal abgeleitet werden.

Von der WIG 64 sind heute noch einige schöne Relikte übrig. Das Korea-Kulturhaus, ursprünglich ein Seerestaurant, steht unter Denkmalschutz und ist ein hübsches Beispiel für die Architektur der 60er-Jahre. Die Donauparkbahn wurde eigens als Ausstellungsbahn für die Gartenschau gebaut. Ihre Diesellokomotiven stammen noch aus dem Jahr 1963. Nicht überlebt hat dagegen der Sessellift, der bis in die 1980er-Jahre als stille Ruine im Park stand, bevor er abgebaut wurde.

Rauf auf den Donauturm

Was macht den Donauturm so besonders?

Der Donauturm ist mit 252 Metern das höchste Bauwerk Österreichs und bietet auf 150 Metern Höhe eine 360°-Aussichtsplattform über ganz Wien. In nur 35 Sekunden bringt dich der Aufzug nach oben, wo du die Donau, die Reichsbrücke, den Millennium Tower und die Wiener Innenstadt sehen kannst.

Ein Stockwerk höher befindet sich die verglaste Indoor-Terrasse, die für Fotografen nicht so interessant ist. Durch das Glas werden die Fotos nicht so toll.

Um den Ausblick länger zu genießen, kannst du im Turmcafé oder im Turm Restaurant einkehren (in letzterem ist eine Reservierung erforderlich). Beide Ebenen drehen sich übrigens langsam, eine volle Umdrehung dauert je nach Tisch 26, 39 oder 52 Minuten. Du isst quasi mit Panoramablick im Zeitraffer.

Wenn du magst, kannst du einen Teil des Rückwegs sogar rutschend antreten. Die Donauturm-Rutsche ist 165 Meter lang und führt spiralförmig außen hinunter. Das macht sie zur höchsten Turmrutsche Europas. Sie wurde 2023 als Kunstwerk des Künstlers Carsten Höller am Donauturm befestigt. In 7 bis 9 Sekunden saust du 40 m nach unten. Mehr kann ich dir darüber nicht erzählen, weil Erfahrung hab ich da keine, denn ich rutsch da ganz sicher nicht runter. Lies mehr auf der offiziellen Website nach. Tipp: Die Kamera würde ich da nicht mitnehmen!

Donauturm
Donauturm mit Rutsche

Wo findest du die schönsten Fotospots am Donauturm?

Auf der Aussichtsplattform hast du den kompletten 360°-Rundumblick. Am spannendsten finde ich die Sicht auf den Millennium Tower und Peak Vienna sowie den Blick auf die Reichsbrücke und die Kagraner Brücke.

Wenn du länger bleiben willst, um das Licht in Ruhe zu verfolgen, ist das Turmcafé ein guter Ort. Du sitzt bequem, drehst dich langsam mit und musst nicht die ganze Zeit stehen.

Aussicht vom Donauturm auf den Millenium Tower
Aussicht vom Donauturm auf den Millenium Tower
Aussicht vom Donauturm auf Peak Vienna
Aussicht vom Donauturm auf Peak Vienna

Wie gelingen dir schöne Fotos vom Donauturm?

Vom Donauturm aus eröffnet sich ein einzigartiger Blick über Wien. Die Skyline mit Donau, Brücken und markanten Hochhäusern wie dem Millennium Tower oder Peak Vienna bietet viele Möglichkeiten für Stadtlandschaftsaufnahmen.

  • Das richtige Bildformat wählen: Das Hochformat betont die Höhe von Türmen, das Querformat öffnet die Szene.
  • Vordergrund nutzen: Straßen, Brücken, Donauarme oder Vegetation geben deinem Panorama Tiefe.
  • Nicht immer alles zeigen: Die Versuchung ist groß, das komplette Panorama einzufangen. Oft wirkt ein Bild stärker, wenn ein einzelnes Gebäude, eine Brücke oder ein Stadtteil zum klaren Hauptmotiv wird. Aus der Vogelperspektive lassen sich außerdem Strukturen und Muster der Stadt gut herausarbeiten.
  • Brennweite variieren: Neben dem klassischen Weitwinkel-Panorama lohnen sich engere Ausschnitte mit einer leichten Telebrennweite zwischen 70 und 135 mm, etwa von Hochhäusern, Kirchen oder Brücken.
  • Linien bewusst suchen: Brücken, Straßen und Flussläufe führen den Blick durchs Bild. Diagonalen bringen Dynamik, horizontale Linien wirken ruhig und stabil.
  • Licht und Tageszeit einplanen: In der goldenen Stunde leuchten die Gebäude warm und plastisch, zur blauen Stunde spiegeln sich Stadtlichter in der Donau. Seitliches Licht modelliert Gebäude und Landschaft stärker als flaches Frontallicht, ein Blick auf den Sonnenstand vorher lohnt sich.
  • Negativraum zulassen: Himmel, Wasser oder ein unscharfer Hintergrund müssen nicht komplett gefüllt sein. Freie Flächen geben deinem Hauptmotiv Ruhe und verstärken seine Wirkung.

Mein Tipp: Fotografier vom Donauturm nicht nur die Aussicht, sondern erzähl mit Perspektive, Brennweite, Vordergrund und Schärfentiefe unterschiedliche Geschichten aus derselben Aussicht.

Rein in den Donaupark

Was erwartet dich im Donaupark?

Direkt am Fuß des Donauturms liegt der Donaupark, ein 63 Hektar großes Naherholungsgebiet mit Wiesen, Blumenbeeten, dem 25.000 Quadratmeter großen Irissee und Spazierwegen. Die Donauparkbahn fährt auf einer 3,4 Kilometer langen Rundstrecke in Form einer Acht durch das ganze Gelände, die Fahrt dauert 20 Minuten. Sie ist ein schöner Einstieg, um dir erst einen Überblick zu verschaffen, bevor du mit der Kamera loslegst.

Für Kinder gibt es drei große Spielplätze mit Sandkisten, Schaukeln, Rutschen und Kletterkombinationen. Dazu kommen Ballspielplätze für Basketball, Fußball, Tennis und Tischtennis, Pickleball-Felder, zwei Skate-Anlagen und Spieltische mit Schachbrettern sowie Boden-Schachanlagen. Wer laufen geht, findet eine 5-Kilometer-Runde, samstags um 9 Uhr trifft sich hier sogar der internationale parkrun.

Im Donaupark findest du auch das Korea-Kulturhaus, das früher ein Seerestaurant war und teilweise unter Denkmalschutz steht.

Mein Lieblingsplatz ist nach wie vor die Rosenschau mit ihren vielen Rosenarten und den Kaskadenbecken.

Am Irissee bekommst du außerdem tierische Fotomotive dazu: In den Sumpfzonen mit Rohrkolben und Binsen leben verschiedene Wasservögel, dazu Enten und Fische im See selbst. Ein ruhiger Moment am Ufer lohnt sich also nicht nur fürs Auge.

Wo findest du die schönsten Fotospots im Donaupark?

Die Rosenschau ist mein Favorit, dort blühen von Juni bis in den Herbst hinein unzählige Rosensorten. Am Irissee lohnt sich ein Stopp bei den Sumpfzonen, dort spiegelt sich der Donauturm bei ruhigem Wasser besonders schön. Auf der Papstwiese steht das Papstkreuz, ein Erinnerungsstück an den Papstbesuch 1983 und ein ungewöhnliches Fotomotiv.

Im Frühling ist außerdem die Kirschblüte ein Motiv, das ich mir gerne anschaue.

Rosa-weiße Kirschblüte vor dem Donauturm im Donaupark
Kirschblüte mit Blick auf den Donauturm

Wie gelingen dir schöne Fotos im Donaupark?

Im Donaupark triffst du auf eine harmonische Mischung aus Struktur und Weite. Wege, Wasserläufe und Blumenbeete erzeugen spannende Linienführungen und natürliche Kompositionen.

  • Linien betonen Tiefe: Sie schaffen Struktur. Nutze Wege oder Blumenbeete als Führungslinien.
  • Menschen wie Spaziergänger oder Radfahrer bringen Leben und Maßstab ins Bild.
  • Mittagslicht kann spannend sein, wenn Wolken Schatten und Licht ins Spiel bringen.
  • Kamerahöhe variieren: Aus Bodennähe wirken Blumenbeete monumental, aus erhöhter Perspektive entstehen geometrische Muster.
  • Mit Schärfe und Unschärfe spielen: Blumen oder Details im Vordergrund scharf abbilden, während der Donauturm dahinter unscharf verschwimmt. So wie das Bild oben. So entsteht eine zweite Bildebene und eine kleine Geschichte.
  • Turm als Rahmen nutzen: Nicht nur den Donauturm selbst dokumentieren, Blüten, Vegetation oder andere Elemente aus dem Park können als Vordergrund oder natürlicher Rahmen dienen. So entstehen Bilder über den Donauturm und seine Umgebung statt klassischer Sehenswürdigkeiten-Fotos.
Weiße Kirschblüten im Gegenlicht im Donaupark
Kirschblüte im Donaupark

Makrowelt im Park: Kleine Motive, große Wirkung

Zwischen Tulpen, Gräsern und Rosen verstecken sich unzählige kleine Fotomotive. Wer mit offener Blende arbeitet, entdeckt im Donaupark ganze Farbwelten im Miniaturformat.

  • Achte auf einen ruhigen Hintergrund, um ein schönes Bokeh zu erzeugen. Mehr darüber erfährst du in meinen Blogartikeln Was ist das Bokeh? und Ein schönes Bokeh fotografieren: So geht’s!.
  • Frühmorgens sind Tau und weiches Licht ideal, abends entstehen warme Töne.
  • Mit Blende f/2.8 bis f/4 isolierst du dein Motiv, mit f/5.6 bis f/8 erhältst du mehr Struktur.
  • Farben wirken emotional: Rosa ist zart, Orange lebendig, Rot intensiv.
  • Trau dich näher heranzugehen. Aus kurzer Distanz werden Blüten zu abstrakten Formen.

Blühkalender Wien: Blütezeiten & Fotospots von Februar bis Juni

Du möchtest wissen, wann in Wien welche Blumen blühen und wo sich ein Fotospot besonders auszahlt?
In meinem Blühkalender findest du eine monatliche Übersicht mit typischen Blütezeiten und konkreten Locations.

Blühkalender Wien ansehen

Welche Fotoausrüstung ist empfehlenswert?

Am Donauturm sind ein Weitwinkel– und ein Tele-Objektiv empfehlenswert, je nachdem was du gerne fotografieren möchtest. Stative sind nicht erlaubt.

Im Donaupark empfehle ich auch ein Makro-Objektiv oder eine Nahlinse, wenn du Blumen fotografieren möchtest.

Welche Fotoausrüstung habe ich verwendet?

Am Donauturm habe ich mein Kit-Objektiv 18 bis 135 mm und mein Tele-Objektiv 70 bis 300 mm verwendet.

Im Donaupark habe ich mein Makro-Objektiv 105 mm oder mein Kit-Objektiv 18 bis 135 mm mit der Nisi Nahlinse (als ich das Makro noch nicht hatte) verwendet.

Wann war ich am Donauturm und im Donaupark?

Am Donauturm war ich im August 2022.

Die Fotos vom Donaupark sind vom April und Oktober 2021, vom September 2022, April 2024, April 2025 und März 2026. Ich bin meist mindestens einmal im Jahr dort, der Park verändert sich mit den Jahreszeiten einfach zu schön, um ihn auszulassen.

Wie kommst du zum Donauturm und zum Donaupark?

Parkplätze findest du entlang der Arbeiterstrandbadstraße. Achtung: In Wien gilt von Montag bis Freitag die Kurzparkzone! Außerdem gibt es wenige kostenpflichtige Parkplätze direkt beim Donauturm. In unmittelbarer Nähe des Eingangs gibt es außerdem ausgewiesene Behindertenparkplätze, die während des Besuchs kostenlos genutzt werden können.

Öffentlich erreichst du den Donauturm mit der U1 bis Alte Donau oder der U6 bis Neue Donau und weiter mit dem Bus 20A oder 92A. Zwischen U1 Alte Donau und U6 Neue Donau verkehrt außerdem ein kostenloser Elektro-Shuttle direkt zum Donauturm. Auch einige Sightseeing-Busse haben eine Station beim Donauturm.

Fahrradabstellplätze sind vorhanden.

Wie sind die Öffnungszeiten vom Donauturm und Donaupark?

Der Donauturm ist täglich geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten und aktuellen Ticketpreise kannst du auf der Website des Donauturms nachlesen, die ändern sich immer wieder.

Der Donaupark ist rund um die Uhr und ganzjährig kostenlos zugänglich. Die Donauparkbahn fährt saisonal von Mitte März bis Oktober.

blühende Bäume im Donaupark
Im Frühling blühen zahlreiche Bäume.

Tipps für deinen Besuch des Donauturms und Donauparks

Damit dein Ausflug reibungslos klappt, kommen hier noch ein paar praktische Tipps aus Erfahrung:

  • Wetter: Für den Donauturm sollte das Wetter möglichst klar sein. Schön ist es, wenn leichte Wolken ziehen, dann wirkt das Licht weicher und die Fotos bekommen mehr Tiefe. Am schönsten ist es natürlich, wenn du während der goldenen Stunde am Donauturm bist. Am besten checkst du das Wetter vorher mit Apps wie Viewfindr.
  • Tickets für den Donauturm: Zu den Stoßzeiten, besonders an Wochenenden und Feiertagen, lohnt es sich, Tickets online zu kaufen. So sparst du dir das Anstellen vor Ort und kannst direkt zum Aufzug gehen. Außerdem sind die Kassa-Preise laut Website höher. Die Tickets kannst du auf der offiziellen Website kaufen.
  • Kombi-Tickets: Wenn du mehr in Wien erleben willst, gibt es praktische Kombi-Tickets für den Donauturm und das Riesenrad oder den Tiergarten Schönbrunn oder die Donauparkbahn.
  • Sunset-Tipp: Wenn du im Turmrestaurant reservierst, frag nach einem Tisch rund 30 Minuten vor Sonnenuntergang. So erlebst du live, wie sich Wien vom Tageslicht ins Lichtermeer verwandelt.
  • Sommerbühne: Von Mai bis September gibt es auf der Kulturbühne im Donaupark kostenlose Open-Air-Konzerte und Kabarett-Abende unter schattigen Bäumen.
  • Hunde: Am Donauturm sind Haustiere grundsätzlich nicht erlaubt, außer Assistenz-, Therapie- und Blindenführhunde mit gültigem Nachweis. Im Donaupark selbst dürfen Hunde an der Leine mitgeführt werden, eine eigene Hundezone gibt es nicht.
  • Einkehren im Park: Am Fuß des Turms liegen das Donaubräu, ein Bierlokal mit großem Gastgarten, und das Donaucafé, das die klassische Wiener Kaffeehauskultur ins Design der 60er-Jahre übersetzt. Für asiatisches Flair sorgen das Korea-Kulturhaus und ein China-Restaurant am Seeufer.
  • Kinderwagen: Kinderwagen dürfen aus Sicherheitsgründen nicht im Aufzug transportiert werden, es gibt aber unten einen markierten Abstellplatz im Eingangsbereich. Alternativ empfiehlt der Donauturm die Mitnahme eines Maxi-Cosi.
  • Plan vom Donaupark: Hier findest du einen Plan mit allen Wegen, Spielplätzen, der Bahnstrecke und den wichtigsten Punkten. Ideal, um deine Fototour vorab zu planen.

Kurzinfo Donauturm & Donaupark

📍 Adresse: Donauturmplatz 1, 1220 Wien
🕒 Öffnungszeiten: Donauturm täglich, Donaupark rund um die Uhr ganzjährig geöffnet
💰 Eintritt: Donaupark kostenlos, aktuelle Ticketpreise für den Turm auf der offiziellen Website
🚇 Anreise: U1 Alte Donau / U6 Neue Donau + Bus 20A/92A
🚲 Fahrrad: Abstellplätze vorhanden
🐾 Hunde: am Donauturm nicht erlaubt (Ausnahme Assistenzhunde), im Park an der Leine erlaubt
🎢 Für Kinder: drei Spielplätze mit Rutschen, Schaukeln und Kletteranlagen
Tipp: Turmcafé mit 360°-Panoramablick
🏛️ Besonderheit: höchste Turmrutsche Europas

Vom Donaupark meiner Kindheit ist optisch nicht mehr viel übrig. Das ist auch gut so, denn er hat sich in den letzten Jahren sehr verbessert. Manches ist aber gleich geblieben: Die Rosenschau und der Blick auf den Turm liebe ich noch immer. Genau deshalb komm ich immer wieder her, mit oder ohne Kamera.

Warst du schon mal am Donauturm? Erzähl mir in den Kommentaren, ob du dich getraut hast, die Rutsche hinunterzusausen, oder ob du lieber den Blick von oben genießt!

Kurz zusammengefasst

  • Der Donauturm ist mit 252 Metern das höchste Bauwerk Österreichs.
  • Der Donauturm und der Donaupark wurden am 16. April 1964 zur Wiener Internationalen Gartenschau (WIG 64) eröffnet.
  • Die Auffahrt zur Aussichtsplattform dauert 35 Sekunden, von dort hast du einen 360°-Blick über Wien.
  • Mutige können über die 165 Meter lange Rutsche außen am Turm hinuntersausen, die höchste Turmrutsche Europas.
  • Der Donaupark bietet 63 Hektar Natur mit Rosenschau, Irissee und Spielplätzen.
  • Die Donauparkbahn dauert 20 Minuten und führt durch das ganze Gelände.
  • Der Donaupark ist ganzjährig kostenlos und rund um die Uhr zugänglich.

Häufig gestellte Fragen zum Donauturm & Donaupark

Teilweise. Erdgeschoß, Shop und die offene Aussichtsterrasse auf 150 m sind über die Expresslifte barrierefrei erreichbar, dort gibt es extra Rampen für Rollstuhlfahrer. Aus Sicherheitsgründen ist aber eine Begleitperson Pflicht, und es dürfen maximal drei Rollstuhlfahrer gleichzeitig auf der Terrasse sein. Turm Restaurant, Turmcafé und die Indoor-Terrasse sind dagegen nur über Stufen erreichbar. Rollstuhlfahrer fahren kostenlos bis zur Aussichtsterrasse, die Begleitperson bekommt eine Ermäßigung.

Am Donauturm sind Haustiere grundsätzlich nicht erlaubt. Eine Ausnahme gilt für Assistenz-, Therapie- und Blindenführhunde mit gültigem Nachweis, Führhunde brauchen Leine und Beißkorb. Im Donaupark selbst dürfen Hunde an der Leine mit.

Ja, unten am Turm. Mit auf die Plattform darfst du ihn nicht nehmen.

Nein, auf der Aussichtsplattform sind Stative nicht erlaubt.

Ja, die Rutsche ist lt. Website ab 6 Jahren erlaubt.

Ja, insgesamt drei, mit Rutschen, Schaukeln und Kletterkombinationen. Dazu Ballspielplätze, zwei Skate-Anlagen und Schachfelder.

Ja, im Park stehen WC-Anlagen zur Verfügung.

Picknicken ja, besonders schön auf der Papstwiese zu Füßen des Donauturms, außerdem gibt es im Park zahlreiche Tische und Bänke. Grillen ist im Donaupark dagegen nicht vorgesehen, dafür weichst du am besten auf die nahegelegene Donauinsel aus.

Ja, vor allem rund um den Irissee. In den Sumpfzonen leben Wasservögel, im See selbst Enten und Fische.

Den Donaupark findest du im Buch Verlockende Oasen – Parks, Grünräume und malerische Gärten in Wien von Viola Rosa Semper (Text) und Charlotte Schwarz (Foto), das ich dir in meinem Blogartikel In Verlockenden Oasen in Wien entspannen vorstelle.

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